Apostel Harburg

Herzensangelegenheiten

Wo speichert ihr alle Erlebnisse, Eindrücke und Gefühle ab?

Ich kann mir vorstellen, dass viele auf das Gehirn als den Speicherort unseres Körpers tippen. Aber auch das Herz spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle. Es ist der Motor unseres Kreislaufs, doch nicht nur im anatomischen Sinn ist es Zentrum unseres Lebens.
Auch unsere Gefühle und Erlebnisse haben etwas damit zu tun.

Wenn uns etwas emotional bewegt, dann geht es uns z.B. ans Herz. Wenn wir eine neue Anregung für unser Leben hören, dann können wir sie uns zu Herzen nehmen. Wenn uns jemand enttäuscht, dem wir sehr vertrauen, dann bricht unser Herz. Wenn wir uns sehr freuen, dann geht uns das Herz über. Wenn wir uns verlieben, dann trifft Amors Pfeil direkt in unser Herz.

Wenn wir vertrauenswürdig sind, dann haben wir das Herz am richtigen Fleck. Wenn wir vertrauensselig sind, dann tragen wir unser Herz auf der Zunge. Wenn wir Angst haben, rutscht es uns in die Hose. Und wenn wir jemanden mögen, dann schließen wir ihn in unser Herz.

Das passiert alles mit dem Herzen und nicht mit dem Gehirn.

Das Herz tritt hier überall an die Stelle der Seele. In der Bibel im AT gibt es verschiedene Begriffe für „das Leben“ mit unterschiedlichen Bedeutungen. Und alle Bedeutungen haben etwas mit der Seele zu tun. Unter anderem auch das Herz.

Denn die Vorstellung war, dass das Blut Träger des Lebens und somit Träger der Seele ist.

Juden dürfen nur geschächtetes Fleisch essen, das heißt Fleisch, das vollkommen blutentleert ist. Denn das Leben, und nach jüdischem Verständnis deswegen das Blut, gehört Gott und ist ihm vorbehalten.

Vielleicht hat sich dadurch bei uns Menschen festgesetzt, dass wir das Herz als symbolischen Ort betrachten, an dem unsere Gefühle und Eindrücke lagern. Allerdings haben sich wohl die wenigsten von uns schon mal mit ihrer Seele oder ihrem Herzen
zum Essen verabredet, wie wir es im Theaterstück gesehen haben. Und es ist oft nicht leicht zu merken, was das Herz uns zu sagen hat.

Ich glaube, dass alles, was uns in unserem Leben passiert, Einfluss auf unser Herz hat. Und andersherum hat unsere Seele auch Einfluss auf das, was uns passiert. Zumindest darauf, wie wir es für uns auslegen. Positiv geprägte Menschen scheinen oft auch mehr Positives zu erleben. Negativ beeinflusste Menschen dagegen erleben scheinbar mehr Negatives.

Aber wissen wir eigentlich immer, wie es in unserem Herzen aussieht? Könnt ihr sagen, welche Eindrücke euer Herz in der letzten Woche aufgenommen hat und nun verarbeiten muss? Habt ihr eine Idee, wie ihr überhaupt auf euer Herz hören und achten könnt?

Ich fühle mich manchmal richtig ertappt, wenn mich jemand wirklich ernsthaft danach fragt, wie es mir geht, und ich dann feststelle, während ich nach einer passenden Antwort suche, dass ich das gar nicht weiß. Dann gibt es ein kleines Repertoire an Antwortmöglichkeiten, die es mir erlauben, mich aus der Affäre zu stehlen, z.B: „Muss ja, ne!“ oder „Es läuft!“ und auch sehr beliebt ist „Eigentlich kann ich mich nicht beklagen!“

Ich benutze ab und zu solche Antworten, weil ich gar nicht weiß, wie ich mich fühle und was mein Herz bewegt.

Natürlich kann ich nicht jedem, der mich im Laufe einer Woche nach meinem Befinden fragt, mein ganzes Herz ausschütten.
Aber wenn ich merke, dass ich selbst bei den Fragen meiner Freunde ratlos bleibe, dann muss ich mir dringend Zeit nehmen.
Zeit für mich und mein Herz.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es für uns im Leben fast nichts Wichtigeres gibt, als uns regelmäßig mit unserem seelischen Innenleben zu beschäftigen. Überlegt mal, was tagtäglich an Erlebnissen und Gefühlen auf euch einwirkt. Erfolge und Niederlagen bei der Arbeit, Begegnungen mit Kolleginnen und Chefs, Emotionen im Straßenverkehr, Verantwortung in der Familie, wo die anderen auch noch ihre eigenen Probleme und Wünsche haben. Gefühle, die uns durch das Fernsehprogramm vermittelt werden
und vieles mehr. Bei allem wird es gute und schlechte Momente geben, aber alles wirkt auf uns. Es wirkt auf unser Herz.

Denn wir bestehen eben nicht nur aus Gehirn und Körper, sondern unser Herz spielt auch immer eine große Rolle. Das merken wir alleine daran, dass wir vieles im Traum verarbeiten. Jeder Mensch träumt, auch wenn sich viele nicht an die Träume erinnern können. Jeder Mensch verarbeitet sein Leben im Schlaf. Denn dann haben wir Ruhe. Da prasseln keine neuen und zusätzlichen Informationen auf uns ein, sondern wir befinden uns in einer Ruhephase, in der die Seele zur Sprache kommen kann.

Und das dann manchmal auf drastische Art und Weise, wenn wir z.B. einen Albtraum haben. Ich kann mich relativ gut an meine Träume erinnern und ich merke, dass ich besonders intensiv träume, wenn mich viele Dinge beschäftigen.

Ich habe in der letzten Woche ein Gespräch mit jemandem geträumt, bei dem ich mir in der Realität noch nicht klar bin, ob ich dieses Gespräch wirklich führen sollte oder nicht, weil ich nicht einschätzen kann, wie die Wirkung sein wird. Im Traum habe ich eine Ergebnismöglichkeit tatsächlich durchgespielt. Das hat mich ehrlich gesagt in der Lösungsfindung nicht unbedingt weitergebracht, ich merke aber, dass ich für mich relativ bald eine Entscheidung treffen muss.

Ich glaube nicht, dass jeder Traum gedeutet werden kann und soll, aber ich entdecke bei mir schon oft eine Verbindung zu meinem Leben und Punkte, die ich tagsüber dann nochmal für mich gründlich durchdenke. Und ich glaube, dass vor allen Dingen Gefühle
im Traum verarbeitet werden. Ob Glücksmomente oder tiefe Verletzungen.

Wenn ihr also immer wiederkehrende Träume habt, dann nehmt euch doch mal ein bisschen Zeit um darüber nachzudenken, was euer Herz euch vielleicht damit sagen will!

Zwei Dinge sind mir besonders wichtig im Umgang mit unserem Herzen:

1. Wenn ich davon ausgehe, dass alles, was ich erlebe, mein Herz – und damit natürlich auch mein Leben – beeinflusst, dann ist es wichtig, was ich meinem Herzen, meiner Seele zumute und was nicht.

Das ist sicherlich eine Binsenweisheit, aber es ist trotzdem wichtig, dass wir uns das immer wieder bewusst machen. Denn wer von euch lebt immer in diesem Bewusstsein? Wenn ich mir das immer wieder ins Gedächtnis rufe, kann es nämlich sein, dass ich Entscheidungen treffe, die vielleicht erst mal negative Auswirkungen haben.

Das fängt bei der Wahl meines Fernsehprogramms an, geht über Musik bzw. Texte von Liedern, betrifft die Art meines Denkens
und die Wahl meiner Ausdrucksweise und reicht bis zu den Menschen, mit denen ich mich umgebe.

Ich möchte wirklich nicht übertreiben. Ich glaube nicht, dass ein gewalttätiger Film uns sofort dazu motiviert, jemandem eins auf die Nase zu hauen. Aber ich glaube, dass Dinge, mit denen wir uns intensiv und längerfristig abgeben, uns und unser Verhalten definitiv beeinflussen. Und jeder Mensch sollte mit Sinn und Verstand überlegen, was er an seine Seele heranlässt.

Wir sind dabei natürlich unterschiedlich. Es gibt Leute, die können einen nervenaufreibenden Krimi gucken und sich dadurch unterhaltend gruseln und es gibt Menschen, die danach drei Nächte lang nicht schlafen können. Es ist einfach notwendig, dass wir aufmerksam sind und wissen, wie es um unser Herz bestellt ist.

Und das ist genau der zweite Punkt, der mir wichtig ist: Ich kann erkennen, wo ich stehe, wenn ich auf mein Herz höre. Ich kann sehen, auf welchem Weg ich bin. Ich kann mir bewusst machen, womit ich mein Herz fülle, wofür ich in meinem Herzen Platz schaffe.

Reicht es nur für mich oder ist da auch Platz für andere? Oder ist da nur Platz für andere und gar keiner für mich? Und wie viel Raum lasse ich Gott in meinem Herzen?

Für mich war es lange Zeit gar nicht klar, dass mein Glaube ganz massiv etwas mit meinem Herzen zu tun hat. Für mich war Glauben mehr so etwas wie „für – wahr – halten“. Es hatte aber nicht so wahnsinnig viel mit Vertrauen, Beziehung und Liebe zu tun. Eben mit dem, was im Herzen passiert.

Heute denke ich, dass diese Elemente das wichtigste an unserem Glauben sind. Wir müssen bestimmt nicht unseren Kopf und unser Denken ausschalten, wenn wir glauben wollen, aber ich erlebe es selbst immer wieder, dass mein Glaube besonders intensiv und kraftvoll ist, wenn ich mich mit ganzem Herzen Gott hingebe.

Es ist für mich sehr schwer, meinen Kopf auszuschalten, bzw. die Gedanken und Fragen, die darin herumschwirren. Teilweise beschäftigen mich noch die gleichen Fragen über Gott wie schon vor zehn Jahren und ich habe immer noch keine befriedigende Antwort darauf bekommen.

Manchmal macht mich das richtig traurig, manchmal auch wütend, manchmal bin ich enttäuscht. Und zwar, weil ich von diesen Fragen dann Gottes grundsätzliche Liebe zu mir abhängig mache. Anstatt mich dem Gebet zu widmen, verbringe ich meine Zeit mit Fragen. Die stelle ich aber dann nicht Gott, sondern nur mir selbst. Auch wenn ich im Prinzip weiß, dass ich mir keine Antworten darauf geben kann.

In solchen Phasen ist es für mich unglaublich wichtig, mein Herz wieder ins Spiel zu bringen. Und das zum Beispiel durch einen Gottesdienst, durch Loblieder, ein Gebet oder eine Gebetsgemeinschaft. Wenn ich den Kontakt zu Gott wieder aufnehme, dann lähmen mich die Fragen nicht mehr, auch wenn sie noch da sind. Die gehen dadurch ja nicht einfach weg.

Ich finde Glaube muss durchdacht sein, aber der Ort, an dem er passiert, weil dort alle Beziehungen passieren, ist das Herz. Und es geht darum, eine Beziehung mit Gott zu führen. Und diese Beziehung zur wichtigsten unsere Lebens werden zu lassen, weil sie die tiefste, größte und dauerhafteste Erfahrung ist, die wir machen können.

Es gibt einfach nichts besseres, als Gott unser Herz zur Verfügung zu stellen, damit er es füllt. Damit er Licht dorthin bringt, wo es dunkel ist. Damit er Freude in die Trauerecken bringen kann. Damit er Leben dorthin bringt,
wo das Herz gerade stirbt.
Wenn wir in der Bibel lesen, dann stoßen wir auch immer wieder auf Gottes Wunsch nach unserem Herzen. Und damit nach unserem ganzen Leben.
Gott will uns.
Er ist bei uns und für uns und er will uns einfach nur zum Leben helfen, weil er uns liebt!

Das haben viele von uns natürlich schon unzählige Male gehört, aber haben wir das auch in unser Herz gelassen?
Und lassen wir Gottes Wirken in unserem Herzen wirklich zu? Das ist eine Herausforderung. Das ist ein großer Glaubensschritt.
Gott selbst will uns dabei helfen.

Eine besonders eindrückliche Bibelstelle dazu steht beim Propheten Hesekiel im AT. Der Text richtet sich an das Volk Israel, das sich im Exil befindet. Da sagt Gott durch den Propheten:

Hesekiel 36, 25-28
„Dann gieße ich reines Wasser über euch aus, und ihr werdet rein sein. Von allen euren Unreinheiten und von allen euren Götzen
werde ich euch reinigen.

Und ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken. Ich werde das Herz aus Stein aus eurem Körper nehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben.

Und ich werde euch meinen Geist geben, damit ihr nach meinem Gesetz lebt und meine Gebote bewahrt und euch danach richtet.
Und ihr sollt in dem Land leben, das ich euren Vorfahren gegeben habe. Ihr werdet mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.“

Ich empfinde es ganz stark so, dass Gott diese Sätze nicht nur den Israeliten damals gesagt hat, sondern dass er genauso heute zu uns spricht. Und für mich sind es Sätze, die mitten ins Herz treffen. Weil sie zentrale Sehnsüchte unseres Lebens ansprechen:
Vergebung, Heilung und Gemeinschaft.

„Dann gieße ich reines Wasser über euch aus und ihr werdet rein sein.“

Ich glaube, dass sich das jeder Mensch zutiefst wünscht. Denn wir kennen alle unsere Fehler und Macken. Wir haben alle Erinnerungen an Situationen, in denen wir falsch gehandelt und dadurch Schuld auf uns geladen haben.

Kein Mensch ist nur gut. Kein Mensch tut immer das richtige. Selbst wenn wir das nicht immer wahrhaben wollen. Mir geht es so,
dass mir tatsächlich mein Herz weh tut, wenn ich an all das Schlechte denke, das durch mich in diese Welt kommt und schon gekommen ist.

Und dazu sagt Gott: „Von allen euren Unreinheiten und von allen euren Götzen werde ich euch reinigen.“

Das hat er tatsächlich durch Jesus schon getan. Durch den Tod und die Auferstehung Jesu ist das passiert, was wir Menschen so dringend brauchen: Gott hat unsere Schuld von uns genommen. Und er tut es wieder und wieder. Wir können jeden Tag neu Vergebung bekommen und erleben. Und ich weiß nicht, ob ihr das schon mal gemerkt habt, aber ein Herz, dem vergeben wurde,
das ist ein unglaublich frohes Herz. Das ist ein verändertes Herz. Ein Herz, das ein Stück Heilung erfahren hat.

Gott sagt:
„Und ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken.“

Wenn wir Gott lassen, kann und wird er uns grundlegend verändern. Unsere Einstellungen gegenüber den Mitmenschen, unser Verhältnis zu uns selbst, unsere Meinungen in Bezug auf Werte.

Wenn Gott sagt:
„Ich werde das Herz aus Stein aus eurem Körper nehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben,“ dann geht es aber eben auch um Heilung. Unser Herz ist vielen Enttäuschungen und Schmerzen ausgesetzt. Unser Umgang damit ist oft so, dass wir uns und unserem Herzen eine harte Schale zulegen.

Ich glaube, dass jeder Mensch Verletzungen mit sich herumträgt, die ihn zu einem bestimmten Verhalten gebracht haben.
Aus Verletzungen kann Zurückhaltung, Angst und Schüchternheit entstehen, aber auch Zorn, Dominanz und Egoismus. Vieles ist uns wahrscheinlich selbst nicht bewusst.

Gott weiß es. Und genau da will er ran. Das, was wir selbst nicht angehen wollen, weil uns nicht trauen, weil es schmerzhaft sein könnte und weil es anstrengend wird, das will Gott mit uns bearbeiten. Das will er heilen. Gott kann uns Kraft dazu schenken,
dass aus unserem steinernen Herz ein Herz aus Fleisch wird. Und das geschieht in der Gemeinschaft mit ihm. Eine Gemeinschaft, die so intensiv ist, dass sie uns völlig erfüllt.

„Und ich werde euch meinen Geist geben, damit ihr nach meinem Gesetz lebt und meine Gebote bewahrt und euch danach richtet.“
Vielleicht kling es für einige ein bisschen wie eine Drohung, aber im Grunde bedeutet es, dass unsere Beziehung zu Gott uns so ausfüllen wird, dass wir sie voller Freude und mit absoluter Begeisterung leben können.

Gott sagt: „Ihr werdet mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.“ Das klingt schon ein bisschen nach dem, was uns in der Ewigkeit erwartet, aber eben nicht erst dann. Bzw. die Ewigkeit hat ja schon angefangen, Gottes Reich auf dieser Erde ist ja schon da, auch wenn es noch nicht vollendet ist.

Aber wir leben schon mit Gott. Und er verheißt uns, dass diese Beziehung immer stärker und kraftvoller wird. Dafür können wir natürlich auch was tun!

Es geht um unser Herz. Es geht nicht darum, Pflichten zu erfüllen oder Gott besonders gefallen zu wollen. Anders ausgedrückt:
Die äußere Form des Glaubens bringt gar nichts, wenn wir nicht mit dem Herzen dabei bist.

Wenn ich meiner Frau einen schönen, großen Blumenstrauß mit frischen Blumen in ihrer Lieblingsfarbe mitbringe, dann wird sie sich wahrscheinlich sehr darüber freuen. Sie wird mich küssen, sich bedanken und mir (hoffentlich) sagen, wie sehr sie mich liebt.

Und sie wird bestimmt glücklich sein. Allerdings nur genau so lange, bis ich ihr folgendes sage: “Ja, das ist ganz lustig: ich traf eben Burkhard, der wollte den Strauß eigentlich Corinna schenken, aber die ist jetzt gar nicht da, und dann meinte er, ich könnte ihn dir ja geben.”

Oder bis ich sage: “Ach weißt du, ich hab mir nicht viel dabei gedacht. Irgendwie gehört das ja dazu und er war im Sonderangebot, wirklich total billig.”

Oder, wenn ich ganz besonders charmant sein möchte, dann kann ich auch sagen: “Ich dachte du brauchst so was mal.”

Wie Inga das finden würde, muss ich euch nicht verraten. Und warum ihr das nicht gefallen würde ist auch ganz klar. Bei so einem Blumenstrauß geht es nicht um den Strauß an sich, sondern um die Gedanken und Gefühle, die dahinter stecken. So ein Geschenk soll meine Liebe zeigen. Es soll mein Herz offen legen. Ohne diese Liebe ist es wertlos, und wenn es noch so teuer ist.

Gott wünscht sich unser Herz. Aus lauter Liebe. Er wünscht es sich bei jedem Gottesdienst, bei jedem Gebet, bei jedem Bibeltext, den wir lesen. Er wünscht es sich bei jeder guten Tat, die wir tun, bei jedem liebevollen Wort, das wir sagen.
Er wünscht es sich an jedem Wochenende und in jeder Woche, an jedem Arbeitsplatz und bei jedem Hobby.

Und wenn wir es ihm wirklich schenken, mit allen Konsequenzen, dann werden wir spüren wie Gott reines Wasser über uns ausgießt und uns von all unseren Unreinheiten reinigt.

Und wir werden erkennen, was es bedeutet, dass er uns ein neues Herz und einen neuen Geist schenken wird. Wir werden erleben,
wie unser Herz aus Stein zu einem Herz aus Fleisch wird. Und wir durch Gottes Geist nach seinem Willen fragen und leben. Wir werden sein Volk sein, und er wird unser Gott sein.