Nach der Sommerpause im August sind wir am 18.9. mit Elan in die nächste Sitzung des KGR gestartet und haben dann danach gleich am Sonntag, den 28.9. mit einer Strategiesitzung die zweite Jahreshälfte eingeläutet. Zunächst konnten wir erneut vier Umgemeindungen zustimmen, über die wir uns natürlich sehr gefreut haben.
Zwischenzeitlich haben auch alle 11 initiierten Ausschüsse nicht nur ihre konstituierenden Sitzungen durchgeführt, sondern sind auch erste Aufgaben angegangen, wobei der Bauausschuss und der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit schon vorher überaus aktiv waren.
Ein weiteres Thema war die Vorbereitung und dann auch gleich die Durchführung des Mitarbeiterfestes für unsere tollen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Und nun die beste Nachricht: Wir haben tatsächlich schon zum 1.10. einen hauptamtlichen Mitarbeiter für die Kinder- und Familienarbeit gefunden. Der KGR konnte aus sechs Bewerbungen (davon waren drei prinzipiell geeignet) aussuchen und hat sich für den in der Gemeinde langjährig bekannten Joss Poté (siehe eigener Artikel) entschieden. Wir sind darüber außerordentlich dankbar.
In unserer Strategieklausur konnten wir festhalten, dass etliche unserer für 2025 geplanten Vorhaben tatsächlich erledigt wurden oder auf einem guten Wege sind. Dazu gehört die schon erwähnte Schaffung und Besetzung einer neuen Stelle für die Kinder- und Familienarbeit, das Gemeindeforum, das Mitarbeiterfest, der Start diverser Ausschüsse inklusive eines Ausschusses für unser Mittendrin, eine Umfrage zur Gestaltung der Gottesdienste, mehr Transparenz durch diese regelmäßigen Berichte, Start der Church Tools App, Kontaktaufnahme zu Stiftungen zur möglichen Finanzierung weiterer Sanierungsvorhaben und mit der Aktion „Zeit für dich“ eine Art Sprechstunde für Gemeindeglieder.
Da wir derzeit regelmäßig mit unseren Ausgaben die erzielten Einnahmen überschreiten, werden außerdem für 2026 für alle Bereiche feste Budgets mit entsprechenden Verantwortlichen eingerichtet.
Zu guter Letzt haben wir uns intensiv auch mit den aus der Nordkirche bzw. dem Kirchenkreis angestellten Überlegungen zur Zukunft der Kirchengemeinden befasst. Der Mitgliederrückgang und die sinkende Zahl der Pastorinnen und Pastoren stellen ein Problem dar, auf das in den kommenden zwei Jahrzehnten reagiert werden muss. Auch wenn wir in Apostel die am geringsten sinkende Mitgliederzahl haben, stehen mittelfristig notwendige Entscheidungen z.B. über Kooperationen an. Wir haben daher Kontakt zur Petrusgemeinde in Heimfeld aufgenommen und können uns hier zum Start zwei gemeinsame Gottesdienste in 2026 vorstellen.
Es ist und bleibt also weiter arbeitsintensiv und spannend. Gleichwohl ist unser Gottvertrauen unverändert groß. Was hat unsere Gemeinde in den vergangenen Jahren nicht schon alles mit Gottes Hilfe bewältigt.
Herzliche Grüße im Namen des gesamten KGRs,
Werner Pahl