Auch wenn wir uns in unserer Februarsitzung lieber mehr mit Fragen zur Weiterentwicklung unseres christlichen Auftrages, der Verbreitung des Evangeliums befasst hätten, waren unsere Themen insbesondere mit der Konsolidierung der hauptamtlichen Mitarbeiterschaft und der mittelfristigen Fortentwicklung der Gemeinde geprägt. Zügig wollen und müssen wir die Referentenstelle für unsere Jugendarbeit nachbesetzen.
Intensiv diskutiert haben wir dann die uns von der Kirchenleitung zur Verfügung gestellte Prognose der zu erwartenden Entwicklung der Zahl unserer Mitglieder im Zeitraum bis 2040. Wenngleich danach unsere Gemeinde in Harburg wohl am wenigsten etwas langsamer schrumpfen wird als andere Gemeinden, so bleibt doch festzustellen, dass wir schon in wenigen Jahren keinen Anspruch mehr auf eine volle Pfarrstelle haben werden. Wir sind daher schon in einem intensiven Austausch mit den fünf Nachbargemeinden über Möglichkeiten der Kooperation. Sollte sich hier etwas Umsetzbares ergeben, werden wir natürlich umgehend die Gemeinde vollumfänglich informieren.
Sieben Mitglieder des KGR sowie weitere 13 Gemeindemitglieder haben am Willow Creek Leitungskongress zur Gemeindeentwicklung teilgenommen. In der ersten Nachbereitung dieser beeindruckenden Veranstaltung haben sich einige Gedanken und Aspekte ergeben, die uns an der einen oder anderen Stelle sicher weiterhelfen können. Seid gespannt!
Zu guter letzt haben wir uns erneut mit dem „mittendrin“ und seiner äußeren Wahrnehmung befasst. Wir wollen mit einer andersartigen Gestaltung der Beschriftung und der Schaukästen mehr Aufmerksamkeit erzeugen und unser Leitbild „Gott erleben. Und Lieben. Alle“ sichtbarer machen. Die hierfür anfallenden Gelder liegen zweckgebunden bereit und müssen nicht aus dem laufenden Haushalt beglichen werden. Haushaltstechnisch dürfte unsere Gemeinde in diesem Jahr zudem mit Herausforderungen leben, da die Bezuschussung des Fördervereins für unsere wichtige Stelle des Haustechnikers auf sehr wackeligen Beinen steht und nur erfolgen kann, wenn außerordentlich viel gespendet wird.
Alles in allem haben wir zwar noch viel Arbeit vor uns, aber der KGR wird weiterhin zuversichtlich und mit großem Gottvertrauen die Themen anpacken. Hierfür werden wir uns zunächst bis zum Sommer sogar zweimal im Monat treffen. Dabei setzen wir auch auf die Unterstützung der Gemeinde durch Eure Gebete.
Werner Pahl für den Kirchengemeinderat