Doch, es stimmt. Der Herbst ist da. Und wir sind mit dabei. Alljährlich fallen die Blätter, werden Kürbisse als Deko aufgebahrt und allmählich erobern Aromen wie Zimt und der Duft von Regen unsere Nasen. Wer kennt es nicht, wenn der Himmel grau wird und ein Rauschen aus der Ferne schon einen Klassiker im Herbst Norddeutschlands ankündigt: Regen. Bist du pitschnass geworden, geht es zum Aufwärmen und Umziehen an einen warmen Ort. Am besten noch mit einem heißen Tee/Kaffee/Kakao. Aber was wärmt dich an den kalten grauen Tagen, wo kein Tee zu helfen scheint, da es nicht nur draußen grau ist, sondern auch in dir? Der Herbstblues, eine Jahreszeit bedingte mehr oder weniger leichte depressive Verstimmung, kennen viele Menschen. Dies wird verstärkt durch verstärkte Einsamkeit in der kalten Jahreszeit. Wir haben das Privileg einen Gott zu haben, den Wetter nichts anhaben kann und der bei uns ist, egal ob Herbst oder Sommer. In dem von Matthäus aufgeschriebenen Evangelium, in Kapitel 11,28, spricht Jesus: "Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werden; Ich werde sie von euch nehmen." Und das darf ich dir zusprechen für die kommenden Monate. Bete zu diesem Gott und vertraue auf ihn. Und wir alle, die ihm Nachfolgen, lasst uns einander wärmen, aufmerksam für unsere Nächsten sein und das weitergeben, was wir durch unseren Gott empfangen.
Eine gesegnete Woche wünscht Jonas Senner