Ein (fast) ganzes Jahr das noch auf uns zukommt. Spannung, Hoffnung, Sorgen, Möglichkeiten. Viele Emotionen sind mit dieser Zahl verbunden. Wie jedes Neujahr gehört die Ungewissheit einfach dazu. Mit diesem scheint dennoch der Tenor auf Moll gestimmt zu sein. Wie sieht das bei dir aus? Wenn du in dich hineinhorchst, was bewegt dich?
Egal ob du schon innerlich im neuen Jahr angekommen bist oder dein Kopf und Herz bisher im vergangenen Jahr bei Punsch und Plätzchen verweilen, das neue Jahr klopft nicht nur an, sondern steht schon längst mit einem Megafon bei uns im Garten. Die Frage ist also wie alle 365 Tage, was machen wir daraus?
Unsere Konfis (Konfirmandinnen und Konfirmanden) werden am nächsten Samstag das Thema "Bekenntnis" behandeln. Also zu dem zu stehen, was man glaubt. Wozu stehst du? Sich über seine eigene Position im Klaren zu sein ist besonders in Zeiten der Ungewissheit ein Schatz.
Wenn wir in die Bibel schauen, dann sehen wir einen Gott, der sich zu uns bekennt. Bedingungslos. Sei es zu dem Volk Israel in dessen Höhen und Tiefen (5.Mose 7) oder zu einem Petrus, der mal wieder den Mund zu voll genommen hat und seine eigenen Grenzen kennenlernt (Matthäus 26). In Jesus gilt das für uns alle (Matthäus 28). Ein Gott, der zu uns in unseren hellen wie auch dunklen Zeiten steht, ist etwas, was Menschen seit tausenden von Jahren bis heute erfahren. Das gilt auch zu 101% für das Jahr 2025.
Daher für dich die Frage, wozu stehst du? Mit wem kannst du deinen Weg gehen? In der Gemeinde haben wir die Möglichkeit über Grenzen hinweg gemeinsam einen Weg durch dieses Jahr zu gehen. Freude, Ängste, Mut zu teilen. Zu geben, was man hat und zu nehmen, was man braucht. Mit einem Gott in der Mitte, der uns nicht verlassen wird. Darum sei hier, sei ein Teil. Dazu laden wir dich ein, so wie du bist.
Auch wenn ich mir andere Prognosen für dieses Jahr wünsche, als die Nachrichten sie hergeben, empfinde ich dennoch eine Vorfreude für dieses Jahr und vertraue darauf, dass Gott etwas in diesem Jahr bewegen wird.
Fröhliche Grüße und Gottes Segen wünscht
Jonas Senner