Oder: was ist eigentlich der Bildungsspender und wie funktioniert er?

Viele von uns nutzen das Internet, um z.B. einzukaufen oder Reisen zu buchen. Wenn Sie einen Umweg über die Seite des Bildungsspender machen und von dort auf die Seite gehen, auf der Sie einkaufen oder buchen wollen, bekommt Apostel eine Spende, ohne dass Sie selbst auch nur einen Cent mehr ausgeben würden.

Wie geht das genau? Christiane Terner beschreibt es Ihnen:

Ich bin Christiane Terner, 40 Jahre alt, Mitglied im Vorstand vom Förderverein Apostel Harburg e.V.
Okay, von Berufs wegen habe ich als Hebamme mit Computern nicht so viel zu tun, aber ich würde mich selbst als „den digitalen Medien gegenüber offen“ und auch, was Online-Shopping betrifft, als ganz affin bezeichnen.

Aber das mit dem Bildungsspender? Das habe ich bis dato wirklich noch nicht verstanden und deshalb auch noch nicht ausprobiert.
Aber es soll eine ganz gute Sache sein: Scheinbar wird beim ganz normalen Online-Shopping ein Teil des regulären Preises, den ich sowieso und ganz regulär bezahlen muss, an den Förderverein gespendet (eine Art Provision).
Das heißt: Ich spende, ohne eigenes Geld in die Hand zu nehmen!

Über den Bildungsspender finde ich sehr interessante Zahlen:
1.    Seit dem 20.11.2009 wird der Bildungsspender genutzt und es sind darüber bereits über 45.000€ eingegangen. Einfach so, weil Menschen eingekauft haben. Das ist fast ein Drittel der Gesamtjahressumme des Fördervereins.
2.    Allein im Jahr 2019 sind bisher (Stand Juli) fast 3.500 € eingegangen. Enorm, immerhin schon über 2% der Jahressumme von 2019. Aber da ist noch Luft nach oben!

Das klingt so unglaublich, dass ich der Sache weiter auf den Grund gehen möchte.
Und somit setze ich mich mit dem Thema und dem Vorgehen auseinander…
Schritt 1: Auf der Apostel-Homepage (www.apostel-Harburg.de) suche ich erst einmal nach dem Button „Bildungsspender“ und klicke diesen an.
Schritt 2: Im nächsten Schritt mache ich mich auf die Suche nach den teilnehmenden Shops, kaufe dort wie gewohnt ein und spende ganz automatisch.
Bei mir erscheint ganz oben beispielsweise die Deutsche Bahn. Das gefällt mir und unterstützt mich beim Ausprobieren meines nachhaltigen Lebensstils. Leider ist ihre Beitragsspende mit 0,90-1,80€ im Durchschnitt eher gering.
Aber auch der nachhaltige Kleiderladen Waschbär oder JAKO-O sind mit 7,20% enorm gut dabei. LIDL und Lufthansa (wenn sich Fliegen schon mal nicht vermeiden lässt) bieten 4,50%, Decathlohn 8,10%, Schuhe von Gebrüder Götz 10%.
Gute „Spender“ beim Einkauf sind außerdem Läden wie Otto, diverse Apotheken oder auch Büroartikel. Die Sache fängt an mir zu gefallen und ich überlege, was ich eigentlich noch so brauche ☺…
Schritt 3: Sobald ich den für mich interessanten Anbieter gefunden und auf „Zum Shop“ geklickt habe gelange ich ganz automatisch auf dessen Homepage und kann – wie immer – meine Bestellungen tätigen. Ganz einfach eigentlich!

4 Wochen später:
In der Zwischenzeit habe ich den Bildungsspender regelmäßig genutzt und bin begeistert. Zuerst ist das Ganze etwas sperrig, aber mit dem Förderverein im Kopf und der Aussicht, dass ich beim Einkaufen Gutes tun kann, und das ganz ohne zusätzliches Geld (was mich als Schwaben besonders freut!), nehme ich den kleinen, digitalen Umweg über den Bildungsspender gerne in Kauf.
Für mich passt es in der Zwischenzeit. Und gerne würde ich auch Sie davon begeistern.

Aber vielleicht geht es Ihnen wie mir, dass Sie es alleine nicht schaffen sich aufzuraffen.
Dann melden Sie sich doch gerne bei uns, und wir helfen Ihnen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Der Förderverein Apostel Harburg e.V. freut sich, wenn Sie den Bildungsspender nutzen. Und wenn Sie darüber hinaus Mitglied werden und die Arbeit von Rena Lewitz, Felix Gehring und Svenja Höngen mit einem monatlichen Mitgliedsbeitrag unterstützen.

Ganz wichtig ist uns an dieser Stelle:
Wir wollen hier keinen Aufruf zum Online-Shopping machen!
Wenn Sie gerne (wie auch ich meistens!) in den örtlichen Laden um die Ecke gehen, dann tun Sie das weiterhin gerne.
Falls Sie aber sowieso im Internet einkaufen, dann können sie dabei ja auch noch Gutes tun. ☺.