12 gute Gründe, in der Kirche zu sein!

I. Im christlichen Glauben bewahrt die Kirche eine Wahrheit, die Menschen sich nicht selber sagen können. Daraus ergeben sich Maßstäbe für ein verantwortungsvolles Leben.

II. In der Kirche wird die menschliche Sehnsucht nach Segen gehört und beantwortet.

III. Die Kirche begleitet Menschen von der Geburt bis zum Tod. Das stärkt auf spürbare Weise.

IV. In der Kirche können Menschen an einer Hoffnung auf Gott teilhaben, die über den Tod hinausreicht.

V. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Unsere Gesellschaft ist gut beraten, wenn sie solche Orte pflegt.

VI. In der Kirche feiern Menschen gemeinsam Gottesdienst. Sie singen, beten und hören von Gottes Liebe zu seinen Geschöpfen.

VII. In der Kirche können Menschen neu für den Glauben begeistert werdenund lernen, ihren Glauben auch in den Alltag zu integrieren und zu leben.

VIII. In Seelsorge und Beratung der Kirche wird der ganze Mensch ernstgenommen und angenommen.

IX. In Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen der Kirche schaffen viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte ein besonderes und menschliches Klima.

X. Wer die Kirche unterstützt, übt Solidarität mit den Schwachen und Benachteiligten.

XI. Kirchliche Musik und Kunst sind bis heute prägende Kräfte unserer Kultur.

XII. Wo immer Menschen hinkommen oder hinziehen, treffen sie auch die weltweite christliche Gemeinschaft.

Dazu kann jede und jeder beitragen.

[Text: Amt für Öffentlichkeitsarbeit der  Nordkirche, bearbeitet von Burkhard Senf]

Was geschieht mit der Kirchensteuer?

Als Gemeinde freuen wir uns über Ihre Bereitschaft, die kirchliche Arbeit finanziell zu unterstützen. Durch Ihre Kirchensteuer tragen Sie zum Leben der gesamten Kirche bei. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Kirche den christlichen Glauben weitergeben und Menschen begleiten kann – durch die Arbeit in Kirchengemeinden, in Kindertagesstätten, in der Jugendarbeit, in Seniorenkreisen, in der Kirchenmusik, in den vielen diakonischen Einrichtungen, in der Katastrophenhilfe und vielem mehr.

Wer zahlt eigentlich wie viel Kirchensteuer?

Alle Mitglieder der Nordkirche sind kirchensteuerpflichtig. Jedoch zahlt Kirchensteuer nur, wer ein Einkommen bezieht und dafür Lohn- oder Einkommensteuer entrichtet. Der Kirchensteuersatz beträgt in der Regel 9% der Lohnsteuer. Es ist ein gerechtes System: Wer weniger verdient, zahlt auch weniger Kirchensteuer – und umgekehrt. Die Kirchensteuer ist als »Sonderausgabe« absetzbar.

Wofür wird die Kirchensteuer eigentlich verwendet? (Angaben stammen noch aus 2009 und betreffen Nordelbien)

In der Nordelbischen Kirche gibt es 595 Kirchengemeinden mit über zwei Millionen Gemeindemitgliedern. Mit dem größten Anteil der Kirchensteuer finanzieren sie die Gemeindearbeit vor Ort:
Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen, Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- und Seniorenarbeit, Kirchenmusik, Seelsorge und vieles mehr. Die Gemeinden unterhalten mit der Kirchensteuer die Kirchen und andere Gebäude, sie bezahlen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jeder Euro Kirchensteuer dient letztlich der Verkündigung der christlichen Botschaft.

Außerdem gibt es folgende übergemeindliche Angebote:

AIDS-Seelsorge, Altenpflege, Aus- und Fortbildung, Bahnhofsmission, Entwicklungshilfe, Ev. Akademien, Familienbildungsstätten, Frauenarbeit, Internetseelsorge, Jugendarbeit, Krankenhaus- und Notfallseelsorge, Obdachlosenhilfe, Seemannsmission, Studierendengemeinden, Telefonseelsorge, 345 Heime und Pflegedienste, 13 Krankenhäuser, 480 Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien mit Kindertagesbetreuung, Beratung, Ausbildung, 275 Angebote für Menschen mit Behinderungen, seelischen Leiden, für Arbeitslose, Obdachlose, Suchtkranke und Migranten sowie 700 Evangelische Kindertagesstätten.

Sind das nicht viele gute Gründe Mitglied zu sein?

Burkhard Senf

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