Gemeindeversammlung am 24.11

Das Gemeindeforum (Gemeindeversammlung) findet am Freitag, 24.11. um 19.00 Uhr in der Kirche statt.(im Gemeindebrief stand leider der 17.11!)Bitte unbedingt alle dabei sein, denen Apostel am Herzen liegt!!!  Ein „Forum“ war in der Antike der Markt- und Versammlungsplatz. Hier wurde diskutiert, Meinungen ausgetauscht und Entscheidungen vorbereitet. Darum soll es auch in unserem Forum gehen.Der Kirchengemeinderat wird über die aktuellen Themen aus seiner Arbeit berichten und einen Ausblick auf die mittelfristige... weiterlesen

Apostel Harburg e.V. - Ihre Spende wird …

Bis zum Jahresende müssen wir noch ca. 24.000 EUR (Stand: 10.11.2017) an Spenden zusammen bekommen, um unseren Verpflichtungen nachzukommen. Die Gehälter unseres Gemeindepädagogen Felix Gehring und unserer Diakonin Rena Lewitz werden ausschließlich vom Förderverein getragen. Ohne diese Unterstützung wäre also ein großer Teil unserer Arbeit nicht möglich. Außerdem wird die Stelle und unseres Hausmeisters Lars Reuter maßgeblich vom Förderverein finanziert.Wir bitten Sie deshalb herzlich um Ihre Spenden, denn wir müssen diese Lücke bis... weiterlesen

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdie…

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten Sonntag, 05. November „Willkommen in Apostel“   10:30 Uhr Begrüßungsgottesdienst für die neuen  Felix Gehring und   Konfirmanden Burkhard Senf  18:00 Uhr Face 2 Faith – Jugendgottesdienst Marina NiehoffThema: Und wem vertraust du? Gottesdienstreihe: „Trägt mein Glaube wirklich?“    im Morgengottesdienst und in den Punkt-Gottesdiensten Sonntag, 12. November „Was trägt mich? – Jesus und der Sturm“  (Lukas 8, 22-25)10:30 Uhr Gottesdienst Pastor Joachim Masch    18:00 Uhr „PUNKT 18“-Gottesdienst Pastor Joachim Masch Sonntag, 19. November „Echt und stark: Kraftvoll... weiterlesen

Gemeindefreizeit 2018 nach Rügen fast au…

Gemeindefreizeit 2018 auf RügenGemeindefreizeiten sind echte Highlights in Apostel, von denen alle, die schon einmal dabei waren, noch lange zehren und immer wieder begeistert erzählen! Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, um mit vielen unterschiedlichen Menschen aus Apostel näher in Kontakt zu kommen. Gleich zu Beginn der Maiferien 2018 ist es wieder soweit: Dann fahren wir mit ca. 100 Leuten im Alter von 0-90 Jahren nach Sellin auf Rügen. Es lohnt... weiterlesen

Induktionsanlage in der Apostelkirche

In der gesamten Kirche steht eine Induktionsanlage zur Verfügung. Sie ermöglicht denjenigen, die ein passendes Hörgerät haben, den Gottesdienst erheblich besser verfolgen zu können. Das Hörgerät muss nur über eine so genannte Telefonspule (kurz: „T-Spule“), verfügen. Sie müssen das Hörgerät auf „T“ bzw. „MT“ umstellen. Der Ton wird dann direkt ohne Nebengeräusche ins Ohr übertragen, wobei man die Lautstärke selbst regulieren kann. Wenn Sie so eine Möglichkeit an Ihrem Hörgerät nicht haben, dann sprechen Sie mit Ihrem Hörgeräteakustiker. Das lässt sich oftmals einfach nachrüsten und ist zum Teil ein kostenloser Service.

"Der Glaube kommt aus dem Hören" (Römer 10,17)

 

Der Kirchengemeinderat

Dr. Sabine Koenecke, Vorsitzende
Petra Herbers
Silke Schaefer
Klaus Dettmar
Felix Gehring
Gerd Jobmann
Jan Pause
Claus Scheffler
Burkhard Senf, stellv. Vorsitzender
David Sills

 

Die Aufgaben des Kirchengemeinderates:

Der Kirchengemeinderat (vorher: Kirchenvorstand) trägt gemäß der Gemeindeordnung der Nordkirche Sorge dafür, dass

  1. das Evangelium der Schrift und dem Bekenntnis gemäß verkündigt wird;
  2. diese Botschaft auf vielfältige und einladende Weise erfahrbar werden kann und im Leben der Kirchengemeinde und ihrer Glieder immer wieder neu Gestalt gewinnt;
  3. die Kirchengemeinde ihren öffentlichen Auftrag in der Gesellschaft und ihren Dienst in Diakonie, Mission und Ökumene sowie Bildung wahrnimmt;
  4. der Friede in der Kirchengemeinde gewahrt und die Gemeinschaft der Kirche Jesu Christi gestärkt wird.

Für den Aufbau und die Gestaltung des Lebens der Kirchengemeinde hat der Kirchengemeinderat folgende Aufgaben:

  1. Er ist im Rahmen der kirchlichen Ordnungen verantwortlich für die Gestaltung der Gottesdienste und liturgischen Handlungen, beschließt über die Gestaltung und Nutzung der gottesdienstlichen Räume und legt die Gottesdienstzeiten fest. Er sorgt sich um lebendigen Gottesdienst und nimmt sich der Pflege der Kirchenmusik an;
  2. Er sorgt dafür, dass das Evangelium allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in alters- und situationsgerechten Angeboten zugänglich ist und fördert den Austausch darüber und die Gemeinschaft in Gruppen und Kreisen;
  3. Er sucht Gemeindeglieder dafür zu gewinnen, sich in der Kirchengemeinde zu engagieren;
  4. Er begleitet, unterstützt und schützt die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Pastorinnen und Pastoren in ihrem Dienst und fördert deren Zusammenarbeit;
  5. Er bemüht sich um finanzielle Mittel für die Arbeit der Kirchengemeinde und stärkt die Bereitschaft ihrer Mitglieder, diesen Dienst durch Spenden mitzutragen;
  6. Er wirkt darauf hin, dass die Kirchengemeinde sich denen zuwendet, die in besonderer Weise Nähe und Hilfe brauchen. Er sorgt dafür, dass sie die diakonischen Einrichtungen in ihrem Bereich unterstützt und hilft, weltweit Not zu lindern;
  7. Er stärkt die Zusammenarbeit mit anderen Kirchengemeinden und mit Diensten und Werken in einem guten Miteinander;
  8. Er fördert die ökumenische Gemeinschaft.

Die Ev.-Luth. Apostelkirche Harburg

...liegt in Hamburg-Eißendorf am süd-westlichen Rande Hamburgs im Hainholzweg 52, 21077 Hamburg.
Unsere Gemeinde gehört zur Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) und darin zum Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Wir habent etwa 3.100 Gemeindemitglieder.
Unser großer Schatz sind die ca. 350 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen:

"Wir wollen möglichst viele Menschen für Gott und den Glauben begeistern" - das ist unser Gemeindeauftrag. Diesen Auftrag sehen wir durch den Missionsauftrag von Jesus in Matthäus 28,16-20 und das Doppelgebot der Liebe (Markus 12, 28-31) gegeben.
 
Wir laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen ein - lassen Sie sich begeistern - von Gottes Liebe!
 

 

Natürliche Gemeindeentwicklung

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Die Gemeindeanalyse geht in die zweite Runde – Juni 2014

 „Unsere Leiter unterstützen aktiv die Gemeindeentwicklung“, so die fast einhellige Meinung von 82 Teilnehmern bei der kürzlich durchgeführten Gemeindebefragung im Juni 2014 im Rahmen des Prozesses namens „Natürliche Gemeindeentwicklung“.

Dieser von der Gemeindeleitung aktiv unterstützte Prozess, der letztlich die Gesundheit einer Gemeinde anhand acht „Qualitätsmerkmale“ auf den Prüfstand stellt und Anregungen zu einem aktiven Umgang mit Stärken und Schwächen gibt, begann Anfang 2011  mit einer ersten Befragung.

Damals war eine wesentliche Erkenntnis, dass die teilnehmenden Gemeindemitglieder zwar sehr begeistert von der Gemeinde sind, dafür scheinbar etwas weniger von Gott!

Daraufhin wurde eine Aktion namens „7 Wochen mit Gott“ initiiert, bei der sieben Wochen lang ein wöchentlicher Abendgottesdienst stattfand, der wiederum manche junge Erwachsenen inspirierte, den Abendgottesdienst danach grundsätzlich wöchentlich stattfinden zu lassen. Es gibt jetzt häufiger im Gottesdienst persönliche Berichte über den eigenen Glauben, auch als Teil von Predigten, Felix Gehring veranstaltete zweimal ein Seminar zur Entdeckung des eigenen persönlichen Zuganges zu Gott und es wurde ein Raum der Stille eingerichtet.

Seitdem hat die Gemeinde auch durchaus offensichtliches Wachstum erlebt. Nach dem Jubiläumsgottesdienst in der Friedrich-Ebert-Halle 2012 mit anschließendem Glaubenskurs wurden z.B. 6 neue Genesiskreise mit 50 neuen Mitgliedern gegründet. Somit sind inzwischen ca. 200 Gemeindemitglieder Teil eines Hauskreises.

Und doch möchten wir uns darauf nicht ausruhen und waren entsprechend gespannt, welche Erkenntnisse aus der aktuellen Befragung herauskommen würden!

Interessant war erst mal, dass im Laufe der 3 Jahre zwischen den beiden Befragungen die Anzahl der durchschnittlichen Gottesdienstbesucher pro Wochenende um knapp 27% von 138 auf 175 gestiegen ist.

Das Qualitätsmerkmal mit den höchsten Bewertungen war „Gabenorientierte Mitarbeiterschaft“. Unsere vielen Ehrenamtlichen bringen sich im Großen und Ganzen entsprechend ihren Gaben, gewinnbringend und mit Freude ein. Auch unser Leitungsteam wurde wieder außerordentlich positiv bewertet, beides erfreuliche Ergebnisse!

Auffällig war, dass ganz viele Aktivitäten wie der Welcome-Gottesdienst oder die Glaubenskurse der letzten zwei Jahre, die darauf ausgerichtet sind, unseren Gemeindeauftrag „möglichst viele Menschen für Gott und den Glauben zu begeistern“ zu erfüllen, als  höchst „kreativ“ und „relevant für Menschen, die Jesus noch nicht kennen“ bewertet wurden, dafür das persönliche Anliegen der Befragten, Menschen dazu zu ermutigen, Gott kennen zu lernen, scheinbar hinterher hinkt. Es wird relativ wenig für Freunde, Verwandte und Kollegen gebetet, dass sie zum Glauben kommen und insgesamt besteht durchaus Verbesserungspotenzial, wenn es darum geht, Neuen offen und liebevoll zu begegnen und sie zu integrieren.

Ansonsten deuteten manche Ergebnisse darauf hin, dass wir insgesamt zu wenig für andere beten und dass bei den Befragten der Stellenwert und die Leidenschaft für die Bibel noch nicht so stark ausgeprägt sind, wie es sein könnte.

Eine weitere Verbesserung der Feedbackkultur in der Gemeinde könnte auch ein wichtiger Schritt sein.

Diese und andere Themen  wurden bei einem ersten Auswertungsabend Anfang Juli bewegt und erste Ideen, wie wir künftig mit diesen Themen umgehen, gesammelt. Diese Ideen werden nach der Sommerpause und der Umsetzung des neuen Punktgottesdienstkonzeptes im Herbst im Rahmen des Kirchengemeinderates und des Gemeindentwicklungsteams aufgegriffen.

David Sills, Projektleiter

Wie alles anfing...

Als wir Ende 2010 beschlossen haben, uns auf den Gemeindeaufbauprozess namens „Natürliche Gemeinde-Entwicklung“ (NGE) einzulassen, hatten wir nur eine vage Vorstellung davon, wie wertvoll dieser Prozess für unsere Gemeinde sein könnte.

Im Frühjahr ging es richtig los. Über 80 Mitglieder unserer Gemeinde haben einen Fragebogen ausgefüllt und abgegeben, der genau abgefragt hat, wie gesund unsere Gemeinde in Bezug auf acht Qualitätsmerkmale ist, die nach empirischen Studien und biblischen Aussagen zentral für Gemeindewachstum sind.
Die Ergebnisse, die am 10. Juni von dem Leiter der Natürlichen Gemeinde-Entwicklung in Deutschland, Oliver Schippers, in größerer Runde vorgestellt wurden, waren sowohl ermutigend als auch richtungsweisend.

So erwiesen sich die Bereiche „bevollmächtige Leitung“ und auch „gabenorientierte Mitarbeiterschaft“ als besondere Stärken. Wir haben eine Leitung, die mit gutem Beispiel vorangeht, sinnvoll delegiert, innovativ ist und stets auf der Suche nach Wegen ist, Gemeindewachstum zu fördern. Außerdem sind wir mit dem Gabenseminar gut darauf ausgerichtet, Ehrenamtliche ihren Gaben entsprechend einzusetzen.
Bei sechs der acht Qualitätsmerkmale lag die Durchschnittsbewertung unserer Gemeinde zwischen 60 und 70 Punkten und damit klar über dem Durchschnitt in Deutschland (50) - ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Bei dem Qualitätsmerkmal „bedürfnisorientierte Evangelisation“ sackte das Ergebnis ein wenig ab (54), wenngleich der besucherfreundliche Welcome-Gottesdienst und das Streben der Leitung, Außenstehende zu erreichen, sehr positiv ins Gewicht fielen.

Bei dem Merkmal „leidenschaftliche Spiritualität“ wurde schließlich deutlicher Handlungsbedarf erkennbar, obwohl die Antwort auf die Frage „Sind Sie von Ihrer Gemeinde begeistert“ sehr positiv bewertet wurde! Bei näherer Betrachtung einzelner Fragen wurde schnell deutlich, dass sich diese Gemeinde-Begeisterung oft nicht in eine Leidenschaft für Gott überträgt.

Wir sind offenbar gut darin, in die Gemeinde einzuladen, schwächer jedoch darin, zu einer persönlichen Beziehung zu Gott einzuladen.
Es fällt uns leichter über die Gemeinde zu reden und Gemeinschaft zu erleben, als über Gott zu reden oder gar sein Wirken in unserem Leben zu erkennen und einander davon zu erzählen. Letzteres gilt sowohl innerhalb der Gemeinde als auch „nach außen“.
Viele Beziehungen untereinander sind sehr liebevoll, jedoch beten wir nicht so oft füreinander bzw. sagen es dem anderen. Außerdem ist unser persönliches Bibellesen relativ schwach ausgeprägt, als ob wir hier wenig von Gott erwarten würden.
Festgestellt wurde auch, dass es in einer größeren Gemeinde wie der unsrigen manchmal schwer ist, für den Einzelnen da zu sein und ihn zu ermutigen. Häufig sind wir mit unseren Angeboten auf „die Vielen“ ausgerichtet.

Wie gehen wir nun mit einer solchen Fülle von wertvollen Erkenntnissen um?
Darum ging es am 11.6.11 in einem Workshop, an dem Mitglieder des Kirchenvorstandes und des Gemeinde-Entwicklungsteams teilnahmen. Nach einem intensiven Austausch wurden vier Arbeitsgruppen eingerichtet, die den folgenden, möglichen Themen/Maßnahmen nachgehen:

  1. Einrichtung eines „Patensystems“, das dazu dient, den Einzelnen mehr in den Blick zu nehmen und zu unterstützen.
  2. Organisation eines „Gemeindetages“, bei dem es darum geht, zu entdecken, wie der/die Einzelne Gott am ehesten erlebt (z.B. durch Bibellesen, Stille, in der Natur, Segnung, Handeln etc.) und wie man diesen Zugang fördern und weiter entwickeln kann.
    Diese Gruppe brachte außerdem den Vorschlag ein, dass die nächste Gemeindefreizeit (Mai 2012) unter der Überschrift „Gott im Alltag“ stattfinden sollte.
  3. Häufigere Glaubensberichte (was erlebe ich im Alltag mit Gott und wie erkenne ich das überhaupt?) in Gottesdiensten, Kleingruppen und persönlichen Gesprächen.
  4. Einführung eines Raumes der Stille im Kirchengebäude, der zu bestimmten Zeiten zur Meditation/zum Gebet genutzt werden kann.

Über die Ergebnisse dieser Gruppen werden wir Sie im Laufe dieses Jahres gesondert informieren. Wenn jemand gleich merkt, dass „sein“ Thema dabei ist, freuen sich die Arbeitsgruppen über Verstärkung.

Diese Arbeitsgruppen sind gut und wichtig, doch ist und bleibt „leidenschaftliche Spiritualität“ natürlich ein Thema, wofür der/die Einzelne weitestgehend selbst verantwortlich ist. Wie lebendig ist meine Beziehung zu Gott? Wann erlebe ich Gottes Wirken in meinem Leben? Was kann ich tun, um meine Beziehung zu Gott zu verbessern?
Wir möchten Sie ermutigen, sich diesen Fragen zu stellen und sich mit anderen Gemeindemitgliedern darüber auszutauschen.
Was würde passieren, wenn wir künftig als Einzelne und als Gemeinde eine gesündere leidenschaftliche Spiritualität erlebten? Eine gesündere Gemeinde, so die Überzeugung und die Erfahrung von NGE, wächst von alleine. Die Menschen wachsen innerlich und es kommen mehr Menschen hinzu. Wir sind gespannt, welches Wachstum Gott uns hier schenkt.

Wie eingangs erwähnt, ist die „Natürliche Gemeinde-Entwicklung“ ein Prozess. Daher geht es immer weiter (die Gemeinde entwickelt sich ja so oder so weiter!). Durchaus vorstellbar wäre es folglich, in etwa eineinhalb Jahren die Befragung zu wiederholen, um zu schauen, welche Fortschritte wir als Gemeinde gemacht haben und welche Schritte als nächstes dran sind. Schön, dass Sie auch mit Ihrem Interesse an diesem Schreiben auf unserem gemeinsamen Weg mit dabei sind.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
David Sills, Projektleiter; Tel.: 040 / 690 51 68
Burkhard Senf, Pastor; Tel.: 040 / 760 06 71

Offene Kirche

Außer zu den Gottesdienstzeiten ist unsere Kirche immer am letzten Montag im Monat von 16.00-18.00 Uhr (zeitgleich zum Apostel-Café) für Sie geöffnet! Sie können beten, eine Kerze anzünden oder einfach die Stille genießen. Treten Sie ein und tanken Sie auf in Gottes Gegenwart! Sie sind herzlich willkommen!

Anfahrtsbeschreibung

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Eine Vision für Apostel

Was ist eigentlich eine Vision?

BrueckeWir verstehen sie im christlichen Sinne: Eine Vision für Apostel ist die uns von Gott gegebene Fähigkeit, einen kleinen Blick auf das zu werfen, was Gott durch uns tun will, wenn wir ihm wirklich nachfolgen und uns seiner Leitung unterstellen. Eine solche Vision ist ein Bild von der Zukunft, das realer werden kann, als unsere Gegenwart ist. Je klarer ein solches Bild ist, desto größer ist die Kraft, die es uns gibt. Am Anfang der Apostelgeschichte zeigt Gott den Jüngern ein solches Zukunftsbild der Gemeinde. Und dazu heißt es in Apg. 1, 8: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen“. Kraft ist im Deutschen ein etwas eingeschränkter Begriff. Die Amerikaner sagen dazu Power. Das ist hier gemeint.

Apostel AltarGibt es eine solche Vision für Apostel? Das was uns im Moment wirklich begeistert, ist ein Bild von Gemeinde, das sich aus dem Gemeinde-Entwicklungs-Kreis ergibt:
Stellen Sie sich mal eine Gemeinde vor, in der immer mehr Menschen von Gott hören und wirklich berührt werden von dem, was er uns sagt. Stellen Sie sich eine Gemeinde vor, in der sich immer mehr Menschen wohl fühlen und eine Basis für ihr Leben finden, das sie wirklich trägt – auch in schweren Zeiten. Eine Gemeinde, in der wir füreinander da sind und uns über jeden freuen, der neu dazu kommt. So eine Gemeinde wird in den Stadtteil hinein ausstrahlen!

Wie ein Einzelner im Glaube wächst

Fünf große Schritte im Glauben

Am Ende des Matthäus-Evangeliums sagt Jesus: „Geht hin und macht alle Menschen zu Jüngern“. Was ist eigentlich in diesem Sinne ein Jünger? Wie kann man im Glauben wachsen, Gott näher kommen und zu einem Nachfolger Jesu werden?

Wir haben wieder in der Bibel nachgeschaut und fünf großen Schritte im Glauben gefunden. Wir nennen sie (so wie es auch andere Gemeinden tun) die 5 G.s, weil jeder dieser Schritte mit dem Buchstaben „G“ beginnt.
Die 5 G.s beschreiben wichtige Stationen des persönlichen Glaubensweges und benennen 5 persönliche Entscheidungen, die man auf diesem Weg treffen muss.

Sie sind kein Weg zum Glauben.
Zum Glauben finden wir durch Erlebnisse und Erfahrungen, vor allem aber durch die Liebe und die Gnade Gottes. Das erste im Leben eines Christen ist es daher, diese Liebe Gottes zu spüren und sie aufzunehmen.
Aber wenn wir die Liebe und die Gnade Gottes erlebt haben, dann können wir einiges dazu tun, in unserem Glauben weiter zu kommen. Wir können die fünf großen Schritte gehen.
Wenn wir von Schritten sprechen, heißt das, dass sie gegangen werden müssen. Deshalb gehört zu jedem Schritt eine Entscheidung, die wir treffen.

 


GNADE (Die Gnade annehmen)

Dies ist der entscheidende Schritt im Glauben. (Eph.2, 8f)
„Ich sehe Gottes große Gnade vor mir, und ich nehme sie für mich persönlich an. Ich will zu Gott gehören, ich will erlöst werden.“

GEISTLICHES WACHSTUM

Geistliches Wachstum beginnt mit dem Vertrauen auf Gott. Deshalb wollen wir wachsen im Glauben und letztlich Jesus nachfolgen.
"Ich will immer näher zu dir kommen. Ich will Christus nachfolgen."

GEMEINSCHAFT (die Kleingruppe)

Die Kleingruppe, in der ich gemeinsam mit anderen im Glauben wachsen kann, ist das Herz der Neuen Gemeinschaft, die uns in der Bibel vor Augen gestellt wird. (Apg. 2, 46)
„Ich will zur Neuen Gemeinschaft dazu gehören und werde Mitglied einer Kleingruppe, in der wir miteinander unseren Glauben leben.“

GABEN EINBRINGEN

Jedes Gemeindemitglied soll sich einbringen gemäß seiner Gaben und mithelfen, damit Gottes Gemeinde auf der Erde wachsen kann.
„Ich will mitmachen und mich einbringen zum Wohle der Gemeinde. Ich gebe einen Teil meiner Zeit.“

GEBEN (Der glaubensgemäße Umgang mit dem Geld)

Jedes Gemeindemitglied soll sich finanziell am Aufbau der Gemeinde (und der weltweiten Kirche Gottes) beteiligen und mit Freude geben! Ich schenke reichlich, weil ich reich beschenkt bin. GUTE HAUSHALTERSCHAFT bedeutet dabei, mit dem Geld so umgehen, wie es in Gottes Sinne ist.
"Ich gebe mit Freuden, denn es ist für Gott. Damit baue ich die Gemeinde auf.“

Wie eine Gemeinde wächst

Der "Gemeinde-Entwicklungs-Kreis"

Eine unserer grundlegende Fragen war: Wie wird eigentlich die Gemeinde, ihre Entwicklung und ihr Wachstum in der Bibel beschrieben? Wenn es eine solche Beschreibung gibt, dann zeigt sie möglicherweise, wie Gott sich die Ortsgemeinde denkt. Und wenn das so ist, dann sollten wir das genau kennen und uns daran halten! Wie viele andere Gemeinden und mit deren Hilfe sind wir bei unserer Suche auf Apostelgeschichte 2 gestoßen. Wir haben sehr genau nachgesehen und vor allem in den Versen 37 – 47 den Gemeinde-Entwicklungs-Kreis (GEK) entdeckt: Die biblische Vorlage zur Gemeindeentwicklung.

Hier wird ein innerer Kreis beschrieben (Wie man in die Gemeinde hineinkommt) und ein äußerer Kreis (wie die Gemeinde wächst). In jedem der Kreise gibt es drei wichtige Ereignisse oder Schwerpunkte.

Gemeindekreis

Der äußere Kreis

Ich stelle ihnen zunächst den äußeren Kreis vor.
In den Versen 46 und 42 heißt es: Die Christen „waren täglich einmütig beieinander im Tempel und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel“. Sie werden ermutigt durch inspirierende Gottesdienste.
Diese Gottesdienste stärken den einzelnen in seinem Glauben durch die klare Verkündigung der biblischen Botschaft und durch die gemeinsame Anbetung in Gebeten und Liedern. Solche Gottesdienste sind ein entscheidender Motor für jeden Christen und die Gemeinde. Deshalb investieren wir viel Kraft und Phantasie in diesen ersten Schwerpunkt des Kreises.

In Vers 37 heißt es: Als die Menschen die Lehre der Apostel „hörten, ging es ihnen durchs Herz, und sie sprachen..: Was sollen wir tun?“ Das ist das Ergebnis eines wirklich inspirierenden Gottesdienstes.

Im äußeren Kreis, also in der Gemeinde, ist der Ort, an dem diese Frage gestellt und gemeinsam beantwortet wird, die Kleingruppe. Die Kleingruppe ist der zweite Schwerpunkt des Kreises. Ihr kommt in Apostelgeschichte 2 eine große Bedeutung zu.
Die Kleingruppe trägt den einzelnen sowohl im Glauben, als auch in allen alltäglichen Problemen. Die Teilnehmer sorgen sich umeinander, helfen einander, leben ihren Glauben. (Verse 42, 45, 46). Die Kleingruppenleiter sind die eigentlichen Pastoren der Gemeinde, sie sind die Hirten für ihre Kleingruppe. In der Bibel sind sie auch diejenigen, die das Abendmahl einsetzen und austeilen (Vers 46).

Das Leben in dieser Gemeinschaft verändert die Menschen grundlegend. Es verändert sie so sehr, dass sie selbst staunen und voller Ehrfurcht sind (Vers 43).
Daraus wächst der dritte Schwerpunkt des Kreises, den wir die neue Gemeinschaft nennen. Menschen kehren um, wie Jesus sagt, sie richten ihr Herz neu auf Gott aus. Das griechische Wort „Metanoia“ ist hier ganz zentral. Es wird meist mit „Buße“ übersetzt, es bedeutet aber auch „neues Denken“, „sich neu ausrichten“. Leben in der neuen Gemeinschaft ist ein Leben mit dem Heiligen Geist.
Jeder, der zur neuen Gemeinschaft gehört, bringt sich vielfach ein: Durch seine Zeit und seine Mitarbeit (vgl. 1. Korinther 12: Ein Leib und viele Glieder), durch seine Teilnahme am Gottesdienst und in einer Kleingruppe, und durch Spenden (vgl. 2. Korinther 8+9: Wir geben reichlich, weil wir reich beschenkt sind).

Das wiederum bleibt bei den außenstehenden Menschen nicht unbemerkt (Vers 47). Sie sind interessiert und werden berührt, so dass täglich weitere Menschen zur Gemeinde hinzu kommen. D.h.: Die Ausstrahlung der Gemeinde führt zu Wachstum. Menschen werden angesteckt durch begeisterte Mitarbeiter.
Damit beginnt für die Neuen der innere Kreis (wie man in die Gemeinde hineinkommt).

Der innere Kreis

Der innere Gemeinde-Entwicklungs-Kreis ist genauso aufgebaut wie der äußere.
Menschen werden berührt von Gott und der Gemeinschaft. Im optimalen Falle ist es so: Menschen, die neu kommen, fühlen sich willkommen. Sie merken, Gott liebt sie und wir auch. Sie merken das in den drei Punkten des Gemeinde-Entwicklungs-Kreises:
Sie hören von Gott u.a. in Gottesdiensten, die wir speziell mit solchen interessierten Menschen feiern. Diese Gottesdienste fordern sie heraus, so dass sie Interesse an einer Vertiefung ihres Glaubens in einer Kleingruppe bekommen. Solche grundlegenden Kleingruppen nennen wir in Apostel GENESIS-Gruppen.
In den Gottesdiensten und Kleingruppen gibt es immer wieder die Möglichkeit, sich zu entscheiden für den weiteren Weg mit Gott. Die erste und wichtigste Entscheidung dabei ist, die Gnade und die Liebe Gottes anzunehmen. Wer diese Entscheidung trifft, dem gilt die große Verheißung, die in Vers 38 steht: Wenn ihr euch Gott zuwendet, „werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“.
Das ist der Punkt, an dem sich alles ändert, und das Leben einen neuen Reichtum gewinnt: das Leben mit Gott.

Wir wollen in Apostel jedem Gemeindemitglied und jedem Interessierten die Möglichkeit geben, diesen Kreis mitzugehen und die Verheißungen Gottes zu erleben, die darin stecken.

Wir haben die Gemeinde-Entwicklungs-Kreis in eine Grafik gefasst. Wir finden sie prima, auch wenn sie einigen zu kompliziert erscheint. Entscheiden Sie selbst!

Der Gemeindeauftrag

Wenn eine Gemeinde wachsen will (und das soll sie!), dann muss sie ihren Auftrag kennen: „Warum sind wir hier Gemeinde?“ Unsere Antwort ist: „Wir wollen möglichst viele Menschen für Gott und den Glauben begeistern“

Das ist unser Gemeindeauftrag. Und das bedeutet: Bei allem, was wir in Apostel machen, lassen wir uns von diesem Auftrag leiten. Es geht uns nicht darum, möglichst aktiv zu sein, möglichst „lebendig“ oder möglichst viele Angebote zu machen. Sondern es geht uns nur darum, möglichst viele Menschen für Gott und den Glauben zu begeistern. Dafür können wir dann allerdings auch sehr aktiv werden.

Es gibt in der Bibel zwei ganz grundlegende Texte für unseren Gemeindeauftrag: Das so genannte „Doppelgebot der Liebe“ (Matthäus 22, 37 – 40) und den „Missionsbefehl“ (Matthäus 28, 18 – 20). Jesus sagt, das Wichtigste, was wir in unserem Leben tun können, ist Gott und die Menschen zu lieben. Deshalb sollen wir losgehen und alle Menschen zu seinen „Nachfolgern“ machen. Das sind ziemlich klare Aussagen. Wir verstehen uns in diesem Sinne als missionarische Gemeinde: Aus Liebe zu Gott und den Menschen.

Wenn wir unseren Auftrag erfüllen wollen, dann kann man diese Aufgabe unterteilen. Wir haben das mal so beschrieben: Gott finden – Glauben leben – Menschen begeistern.

Wir wollen Gott finden.

Wir machen die Erfahrung, dass Begegnungen mit Gott uns enorm bereichern und inspirieren. Daher suchen wir immer wieder diese Begegnungen - in unseren Gottesdiensten, in Gruppen oder auf Freizeiten.

Wir wollen unseren Glauben leben.

Das bedeutet auch: Wir wollen glaubwürdig leben. Zunächst einmal vor uns selbst, dann aber auch wo immer es geht vor unserer Umwelt. Uns ist sehr klar, wie kritisch wir oft angesehen werden und wie wichtig das ist, was Außenstehende bei uns sehen.

Wir wollen Menschen begeistern.

Gott schickt uns in die Welt, damit die, die ihn noch nicht kennen, von seinem Geist begeistert werden. Wir wollen daher konsequent für Menschen da sein, die vielleicht neugierig sind, aber Gott und dem Glauben noch fern stehen.

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